5 Gründe gegen Sub-Affiliate-Netzwerke

Eben sind wir darauf aufmerksam geworden, dass unser Partnerprogramm auch auf dem Affiliate-Netzwerk Advendi angeboten wird. Dort haben wir uns gar nicht angemeldet. das rabenschwarz-Programm läuft derzeit nur bei SuperClix. Bei Advendi bekommen die Affiliates statt der üblichen 8 lediglich 6 Prozent des Warenwerts an Provision, die Differenz wandert in die Advendi-Kasse, die lediglich die SuperClix-ID weiterreichen. Ich möchte diese Praktiken hier nicht näher erläutern, das hat Frank Schulze für 100partnerprogramme bereits getan: Das Vorgehen eines Partnernetzwerks – trickreich oder fragwürdig?

Wir haben nun die Vor- und Nachteile dieser Art der Verbreitung unseres Partnerprogramms abgewogen und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir das nicht möchten. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Wir haben uns bewusst und aus guten Gründen für SuperClix entschieden. Wenn wir ein weiteres Netzwerk für erforderlich halten, möchten wir es selbst aussuchen und direkt mit ihm kommunizieren.
  • Uns ist es wichtig, dass unsere Affiliates stets gut informiert sind und verlässlich sowie zeitnah von Änderungen, Sonderaktionen oder neuen Werbemitteln erfahren. Das sehen wir bei einem Sub-Netzwerk nicht sichergestellt.
  • Wir möchten, dass unsere Partner jederzeit die Möglichkeit haben, mit Fragen, Kritik oder Sonderwünschen an uns heranzutreten. Das ist bei einem Sub-Netzwerk nicht gegeben, da wir mit dem in keinerlei direktem Kontakt stehen.
  • Wenn einer unserer Affiliates einmal Schwierigkeiten oder Probleme mit unserem Programm haben sollte, braucht er einen Ansprechpartner, der schnell und kompetent helfen kann. Gleiches gilt natürlich auch für uns bei Problemen mit einem Affiliate. Beides ist bei einem Sub-Netzwerk nicht unbedingt gegeben, bei SuperClix haben wir einen Ansprechpartner, den wir persönlich kennen.
  • Last, but not least möchten wir keine 2-Klassen-Vergütung. Wer unser Programm bewirbt und damit Umsätze generiert, der macht einen guten Job. Dafür hat er die volle Provision verdient.

Man mag jetzt einwenden, dass wir durch diese Haltung auf Sales verzichten. Realistisch betrachtet gehen wir nicht davon aus, dass Sub-Netzwerke einen wirklich relevanten Teil unserer potenziellen Affiliates erreichen. Und wenn, ist das der Preis, den uns die Qualitätssicherung des Programms wert ist.

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Kategorie: Allgemeines 4 Kommentare »

4 Reaktionen zu “5 Gründe gegen Sub-Affiliate-Netzwerke”

  1. Karsten

    Finde ich sehr gut eure Einstellung. Wir haben zwar advendi-Programme bei uns gelistet, aber bewusst nur solche, die eben keine Weiterleitung an andere Netzwerke sind. Somit sind dann 90 % durch das Raster gefallen.

    Dieses Netzwerk wurde ja kürzlich verkauft, bin mal gespannt, ob der neue Besitzer es anders ausrichtet. Auf meine Kontaktanfragen kamen noch keine Reaktionen :-(

    Gruß
    Karsten

  2. kuk: Sub-Affiliate-Netzwerke, No Goes im Affiliate-Marketing, Cookie Spreading, Flash-Cookie-Tracking - Onlinemarketing konkret -

    [...] Im Rahmen der Betreuung des Partnerprogramms der Kaffeerösterei rabenschwarz hatte ich mich mit der Frage nach Beschränkungen auseinander zu setzen. Hier das Ergebnis: 5 Gründe gegen Sub-Affiliate-Netzwerke [...]

  3. Markus

    Ich bin sehr begeistert von dieser Einstellung. Wenngleich ich natürlich den Ansatz von Advendi recht pfiffig finde. Allerdings sollte sowas mit dem PP Betreiber ordentlich abgesprochen sein. Solche Weitervergütungen werden ja oft in den AGBs der PPs verboten. Aus den von Euch genannten Gründen kann ich das nun auch verstehen. Bisher hatte ich diese Ansicht so garnicht auf dem Radar.

  4. Hendrik

    Viele Affiliates werden sich wohl ziemlich durch den Kakao gezogen fühlen, wenn sie diese Problematik erkennen. So wird man sich langfristig wohl keine Freunde als Netzwerk machen…


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